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Erkundung von PSD3 und der Zukunft des Open Banking

4. Juni 2024

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Louise Basse

Senior Content Writer,

Mastercard

4 Personen am Tisch

PSD3 ist eine Weiterentwicklung der bestehenden Europäischen Zahlungsdienstrichtlinie (PSD2), die eine Reihe von Reformen eingeführt hat, um den Wettbewerb zu erhöhen und Zahlungen in der Europäischen Union zu vereinfachen. Während PSD2 sich hauptsächlich auf die Schaffung gleicher Wettbewerbsbedingungen im Zahlungsverkehr konzentriert, setzt sich PSD3 auch für einen besseren Daten-Access, die Verbesserung der Verbraucherrechte, die Betrugsprävention und vieles mehr ein. 

In einem kürzlich geführten Interview mit dem Fintech Magazine sprach Bart Willaert, EVP Open Banking, International Markets bei Mastercard, mit dem Journalisten Louis Thompsett über PSD3, die Zukunft des Open Banking und darüber, wie die Nutzung offener Daten das Open Banking auf ein ganz neues Niveau hebt.

Lassen Sie uns einige der wichtigsten Fragen zu diesem Thema eingehend betrachten, um ein besseres Verständnis dieser Regelung zu erhalten.

Wie wird PSD3 das Open Banking weiter straffen? Welche weiteren regulatorischen Erweiterungen wird dies mit sich bringen?

„Mastercard begrüsst die von der Europäischen Kommission im Juni 2023 vorgeschlagene PSD3-Gesetzgebung, die Europas globale Führungsrolle bei Innovationen und Regulierungen im Zahlungsverkehr bestätigt.“ 

Obwohl es enorme Chancen in Bezug auf ein Rahmenwerk gibt, brauchen wir Innovatoren, die neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln, und wir brauchen auch das Vertrauen der Verbraucher in die Sicherheit, den Schutz und den Wert dieser neuen Technologie, um sie zu fördern", sagt Bart Willaert.

Vier Frauen an einem Tisch und schauen auf Computer

In einem kürzlich erschienenen Whitepaper von Mastercard zum Thema Open Banking wird weiter erläutert: „Obwohl PSD3 immer noch mit dem Wort „Zahlung“ beginnt, ist eines ihrer Ziele die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Open-Banking-Dienstleistungen.“ Der Ansatz ist sinnvoll, wenn die Geschäftsmodelle für Open Banking hauptsächlich auf Zahlungen und andere Transaktionen basieren. Im Mastercard 2022 New Payments Index gaben dreimal so viele Verbraucher weltweit an, dass die Durchführung einer Zahlung ein vorteilhafter Anwendungsfall für Open Banking sei, anstatt personalisierte Finanzinformationen zu erhalten.

In jüngerer Zeit verlagert sich Open Banking in Open Finance. Die von der EU vorgeschlagene Verordnung über den Financial Data Access (FIDA) geht ausdrücklich über die Zahlungskontodaten des Open Banking hinaus und zielt darauf ab, „einen Rahmen für den Access zu und die Nutzung von Kundendaten im Finanzwesen zu schaffen“. Ebenso wichtig ist, dass es darauf hinweist, dass Finanzinstitute in der gesamten EU "vom gleichen Rechtsrahmen und denselben technischen Standards geregelt werden".

Lesen Sie Barts vollständiges Interview im Fintech Magazine.

Wie wird die Nutzung offener Daten Open Banking auf ein ganz neues Level vernetzter digitaler Dienste für Verbraucher heben?

"Open Banking befindet sich trotz seines jüngsten Wachstums in Europa und den USA noch in den Kinderschuhen, und es gibt einen starken Antrieb von den Akteuren und Regulierungsbehörden im Ökosystem, es sicherer und robuster zu machen.

Obwohl viele Anwendungsfälle verfügbar sind, wird es Zeit brauchen, bis die Vorteile breiter verstanden werden. Darüber hinaus sollten viele weitere Anwendungsfälle in den bestehenden Datensätzen entstehen, aber auch mit neuen Datensätzen, da die Regulierungsbehörden darüber nachdenken, den Umfang zu erweitern.

Insgesamt bewegen wir uns von rein Open Banking hin zu Open Finance und Smart Data. Das Endziel ist es, sowohl Verbraucher als auch Unternehmen zu befähigen, von ihren Finanzdaten zu profitieren."

Erfahren Sie mehr über die Zukunft des Open Banking.

Führen Sie uns durch die Bedeutung digitaler Ökosysteme und wie Partnerschaften sowie Datenaustausch durch Dritte neue Ebenen der Kundenbindung fördern können?

"Da sich das digitale Ökosystem täglich weiterentwickelt, spielen Partnerschaften und Datenaustausch durch Dritte eine entscheidende Rolle bei der Förderung neuer Kundenbindungen sowohl im Bankwesen als auch im Finanzdienst. Bei Mastercard konzentrieren wir uns darauf, weiterhin strategische Partnerschaften einzugehen, die darauf abzielen, die Vorteile des Open Banking sowohl Verbrauchern als auch Unternehmen zugänglich zu machen.

Mann und Frau lächeln, während sie am Computer schauen

Kürzlich haben wir mit Nexi, dem führenden PayTech-Unternehmen in Europa, zusammengearbeitet, um nahtlose Zahlungserlebnisse zu gewährleisten, die den Verbrauchern beim Online-Einkauf mehr Auswahl bieten.  Durch die Partnerschaft können Händler nun besser auf die gestiegenen Kundenerwartungen an schnelle und reibungslose Zahlungserlebnisse im digitalen Bereich eingehen, indem sie die innovative Technologie und die Zahlungsmethoden von Mastercard und Nexi nutzen.“

Um den vollständigen Artikel zu lesen, besuchen Sie das Fintech Magazine. Folgen Sie Mastercard Open Banking auf LinkedIn, um über Neuigkeiten und Updates zum Thema Open Banking aus aller Welt informiert zu bleiben.

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