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Extended Reality

– mit Nina Ibanez und Michelle V. Warsönke

Interview Nina Michelle Header

Extended Reality mit Nina und Michelle

Das ist die faszinierende Welt der Extended Reality (XR) von Nina Ibanez und Michelle V. Warsönke. Als Quereinsteigerinnen im Web3 teilen die beiden Kreativen ihr Interesse an der digitalen Erweiterung unserer analogen Realität, von Phygitals bis hin zu Augmented und Virtual Reality. In dieser I AM WEB3 PROFESSIONAL Episode laden wir dich dazu ein, ihre inspirierenden Geschichten zu entdecken und deine Realität durch innovative Technologien zu erweitern.

Kreative Pionierinnen im XR-Universum

Unsere Pionierinnen haben uns zu Beginn die wichtigsten Begriffe zum UX-Universum erläutert:

 

Extended Reality (XR)

ist ein Sammelbegriff, der verschiedene immersive Technologien umfasst, die die Grenzen zwischen der physischen und der digitalen Welt verschwimmen lassen. XR erweitert die analoge Realität, indem es digitale Elemente in die physische Umgebung integriert oder den Benutzer in eine komplett virtuelle Welt versetzt. Die drei Hauptkategorien von XR sind Augmented Reality (AR), Mixed Reality (MR) und Virtual Reality (VR). 

Interview Nina Michelle AR

Augmented Reality (AR):

Definition: Augmented Reality ergänzt die reale Welt um digitale Elemente, indem sie sie über ein Display, wie zum Beispiel ein Smartphone oder eine AR-Brille, in die physische Umgebung einblendet.

Beispiel: Wir haben einen digitalen Zwilling unseres NFC-Sweaters erstellt. Mit einem Klick kannst du diese Datei auf dein Smartphone laden und via AR in deine Umgebung transferieren. Das können neuere Smartphones automatisch. Eine weitere AR-Anwendung aus dem Alltag sind Filter, die wir via Insta, Snap und Co nutzen. Versuch mal unseren I AM WEB3 Filter via @mastercardde

Interview Nina Michelle VR

Virtual Reality (VR):

Definition: Virtual Reality versetzt den Benutzer in eine vollständig digitale, computergenerierte Umgebung. Der Benutzer wird von der realen Welt abgeschirmt und kann sich in einer simulierten Realität bewegen.

Beispiel: VR-Brillen für immersive Spielerlebnisse oder virtuelle Schulungen. Ich nutze meine Brille unter anderem, um 3D-Objekte zu designen.

Mixed Reality (MR):

Definition: Mixed Reality kombiniert Elemente der realen Welt mit digitalen Inhalten, wodurch die Grenzen zwischen physischer und virtueller Realität verschmelzen.

Beispiel: Eine MR-Brille, die virtuelle Objekte so in die reale Umgebung einfügt, dass sie scheinbar miteinander interagieren.

NFC SWEATER Prototyp - Phygitals, Digitale Zwillinge und Digitale Wearables

Viele der I AM WEB3 Projekte werden durch Prototypen ergänzt, in denen wir neue Technologien verwenden. So haben wir die Chance, auch unsere Learnings in informative Inhalte für dich zu verpacken. Gemeinsam mit Nina & Michelle haben wir einen Prototypen erstellt, der die Zukunft von Wearables zeigt und wie diese digital erweitert werden können.

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TBB: Nina, im Video sprichst du von Phygitals: Die Verbindung von Physischem und Digitalem. Gib uns einen Einblick.

Nina: Per Definition sind "Phygitals" die Symbiose aus physischen Objekten und digitalen Inhalten. In unserem Fall repräsentiert der Sweater nicht nur ein materielles Kleidungsstück, sondern wird durch seinen digitalen Zwilling (Digital Twin) zu einem interaktiven Erlebnis.

Vorteile

Interview Nina Michelle Multisensorische Erlebnisse

Multisensorisches Erlebnis

Phygitals bieten ein multisensorisches Erlebnis, indem sie die haptische Realität mit digitalen Elementen verbinden. Der Sweater wird so zu einem Medium für kreative digitale Interaktionen.

Interview Nina Michelle Einzigartigkeit und Individualität

Einzigartigkeit und Individualität

Durch die Kombination von physischen und digitalen Aspekten schaffen Phygitals einzigartige, individualisierbare Erlebnisse. 

TBB: Nina, welche Möglichkeiten bieten digitale Wearables für die Zukunft der Mode und Technologie? 

Nina: Digitale Wearables, wie unser Sweater mit digitalem Twin, bieten eine Vielzahl von Vorteilen, die über herkömmliche Kleidungsstücke hinausgehen:

  • Personalisierung: Durch digitale Elemente können Träger ihre Wearables nach individuellen Präferenzen gestalten. 
  • Erweiterte Funktionalität: Digitale Wearables können über Sensoren und Technologien verfügen, die zusätzliche Funktionen ermöglichen. Unser Sweater enthält einen NFC Chip, der beliebige Funktionen ausspielen kann, wie zum Beispiel den digitalen Twin auf deinem Smartphone anzuzeigen.
  • Nachhaltigkeit: Durch digitale Wearables können physische Ressourcen eingespart werden. Statt mehrere Kleidungsstücke zu besitzen, kann ein digitales Wearable verschiedene Designs und Funktionen anbieten.
  • AR-Nutzung ohne physisches Produkt: Der digitale Twin des Sweaters ermöglicht es Benutzern, die Vorteile von Augmented Reality zu nutzen, ohne das physische Produkt zu besitzen. 

Einfach die Datei herunterladen und am Smartphone via AR verwenden. Wir sind neugierig, wie du unseren Digital Twin verwendest.

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Copyright: Creative Director Oliver Lollert

TBB: Welche Herausforderungen habt ihr bei der Umsetzung eurer XR-Projekte erlebt und wie habt ihr sie gemeistert?

Michelle: Gerade beim Prototypen zu THE BELLE BLOCK und I AM WEB3 Sweater mussten wir feststellen, dass technologische Grenzen ein großes Thema sind. Zum Beispiel mussten wir aufgrund der Vorgabe, eine Interaktion über Webbrowser zu ermöglichen, auf Apps verzichten. Dadurch waren einige der Ideen nicht mehr umsetzbar bzw. mussten wir uns die Frage stellen, ob wir das Potenzial ausschöpfen können und eine “digitale Erweiterung” überhaupt Sinn ergibt. Denn ein Phygital kann durch die digitale Komponente von physikalischen Grundgesetzen losgelöst agieren und beliebig erweitert werden. Das ist meist nur mit expliziten Apps möglich. Meine Empfehlung hier wäre die Interaktion mit Digital Wearables via DressX, Zero10 oder zum Einstieg Filter via Snap, damit haben wir Ohrringe für WOM3N.dao erstellt.

TBB: Wie könnt ihr anderen kreativen Köpfen helfen, diese Herausforderungen zu überwinden?

Nina: Es hilft, sämtliche Routen zu skizzieren und zu überlegen, welche Technologien und welcher Aufwand zur Umsetzung notwendig ist. Vor allem aber die Frage, ob die digitale Lösung überhaupt noch einen Sinn erfüllt. Denn oft muss man aufgrund der technologischen Einschränkungen die Idee so weit reduzieren, dass eine digitale Erweiterung nicht mehr auf XR basieren muss. Selbst bei der Frage, Filter zu erstellen, muss man Limitationen berücksichtigen. So sind die Ohrringe der WOM3N.dao via Snap ein interaktives Highlight für dich und eine zweite Person, via Insta, wo wir eigentlich mehr Aufrufe erzeugen können, hingegen wie eine “billige Kopie”.



TBB: Wieso ein AR-Filter für Mastercard?

Nina: Ich habe unterschiedliche Routen skizziert. Doch mein Favorit ist das “I AM WEB3 Wallpaper” als AR-Filter. Wir zeigen damit, wir sind “I AM WEB3” und wir erfüllen einen nachhaltigen Faktor, denn Teilnehmende an unseren Events hätten unsere “Pressewand” nun am Smartphone und können ganz einfach sagen, dass sie beim Event dabei waren, ohne dass wir für jede Veranstaltung eine Wand, ein Roll-up oder Ähnliches produzieren müssen.

Wissenswertes zu AR-Filtern

In den drei großen Social Media Apps (Instagram, TikTok, Snap) hast du aktuell die Möglichkeit, eigene AR-Filter zu erstellen, deiner Community zur Verfügung zu stellen und via TikTok unter anderem zu monetarisieren. Leider verwendet jede App ihre eigene Anwendung, doch ist für diese kaum bis kein Coding Know-how notwendig. 

Instagram - SparkAR (bis 14. Januar 2025)
Snap - Lens Studio

Tiktok - Effect House

Ein eigener Filter kann unter anderem deine Reichweite via Social Media vergrößern, neue Zielgruppen erreichen oder dich zu einer Love Brand etablieren.

TBB: Woran wird aktuell gearbeitet?

Michelle: Ich arbeite aktuell mit der Apple Vision Pro und erforsche das Potential von Mixed Reality Anwendungen und Showcases (in Kombination mit Generative AI Tools.) Dafür gebe ich Workshops an Agenturen als Einführung ins Thema Spatial Computing.

 

Bereit, in die Welt der Extended Reality einzutauchen und über weitere Themen zu lernen?

Sei Teil der Zukunft mit THE BELLE BLOCK und entdecke, wie Technologien unsere Zukunft verändern werden.

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