Der Proxy Directory Service (PDS) von Mastercard ermöglicht Sofortzahlungen ohne Weitergabe sensibler Kontodaten. Es verwendet registrierte Proxys – wie z. B. Mobiltelefonnummern, E-Mail-Adressen oder nationale Ausweise –, die mit Bankkonten verknüpft sind, wodurch Zahler Gelder sicher und effizient senden können. Dies kann Fehler reduzieren und die Einführung von Echtzeitzahlungen in allen Ökosystemen beschleunigen.
Ja. PDS bietet flexible Bereitstellungsmodelle – zentralisiert, dezentralisiert oder hybrid – und ist in den Instant Payment Service (IPS), den Bulk Payment Service (BPS) von Mastercard und Drittanbieter-RTP-Lösungen integriert. Es entspricht wichtigen Standards wie ISO 20022 und PCI DSS und erfüllt die regulatorischen und Schemaanforderungen.
PDS ermöglicht vielfältige Anwendungsfälle über verschiedene Zahlungsströme hinweg, z.B.:
• P2P: Geld senden mittels Telefonnummer oder E-Mail, ideal zum Teilen von Rechnungen oder für Notfallüberweisungen.
• C2B: Bezahlen Sie Händler oder Dienstleister über einen Proxy, unterstützt QR- und mobile Zahlungen.
• B2C: Sofortige Auszahlungen für Gig-Worker, Versicherungsleistungen und Darlehensauszahlungen.
• G2C: Steuerrückerstattungen oder staatliche Auszahlungen für Sozialleistungen oder Katastrophenhilfe
Thailands PromptPay, betrieben mit der Instant-Payment-Technologie von Mastercard und dem Proxy Directory Service, veranschaulicht diese Vorteile—ermöglicht P2P-, C2B-, G2C- und grenzüberschreitende QR-Zahlungen—fördert die finanzielle Inklusion und reduziert die Abhängigkeit von Bargeld.
PDS setzt hochwertige Sicherheitsmaßnahmen ein, darunter API-Zertifikate, rollenbasierte Zugangskontrolle und detaillierte Audit-Protokolle. Es unterstützt die Tokenisierung von Kontonummern und stellt sicher, dass sensible Daten niemals die Grenzen des Finanzinstituts verlassen. Die Einhaltung globaler Standards wie PCI DSS und ISO 27001 stärkt Vertrauen und Datenschutz zusätzlich.