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Commerce

10. Februar 2025

 

Wo können Touristen in New York kulinarisch verwöhnt werden?

Ökonomen untersuchten die anonymisierten und aggregierten Ausgabendaten von Mastercard, um herauszufinden, welche Art von Küche internationale Besucher beim Essen in New York City bevorzugen.

Straßenszene in New York City: Menschen essen abends in einem Straßenrestaurant.

Vicki Hyman

Director,

Global Communications,

Mastercard

Der berühmte französische Universalgelehrte Brillat-Savarin aus dem 19. Jahrhundert sagte einst: „Sag mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ Doch die Ergebnisse einer neuen Analyse der Restaurantbesuche durch das Mastercard Economics Institute könnten ihn in Verwirrung stürzen (ganz zu schweigen von den vergangenen 200 Jahren).

Der Reiseverkehr im Jahr 2024 brach alle Rekorde, und New York City rechnet damit, die Besucherzahlen vor der Pandemie bereits in diesem Jahr zu übertreffen . „Die Menschen legen weiterhin Wert darauf, Geld für sinnvolle Erlebnisse auszugeben“, sagt Nick Bunker, leitender Ökonom für Nordamerika am Institut. „Ob Pastrami, Pernil oder Poke – die enorme kulinarische Vielfalt New Yorks bietet all diese Möglichkeiten.“

Ökonomen untersuchten die anonymisierten und aggregierten Ausgabendaten von Mastercard, um herauszufinden, welche Art von Küche internationale Besucher beim Essen in New York City bevorzugen. Chinesische und indische Touristen suchen eher den Komfort ihrer Heimat und geben 17 bzw. 15 % ihres Budgets für Restaurantbesuche in Restaurants aus, die ihre einheimische Küche anbieten.

Unterdessen scheinen Touristen aus Großbritannien, Italien und Frankreich etwas abenteuerlustiger zu sein (oder vielleicht haben sie einfach eine geringere Meinung von American Rarebit, Rigatoni, Ratatouille oder Ramen). Italienische und französische Besucher geben ein Viertel ihres Verpflegungsbudgets in typisch amerikanischen Lokalen wie Delis, Diners und Burgerläden aus – doppelt so viel wie andere Touristen –, während amerikanische Küche ein ganzes Drittel des Budgets eines Briten ausmacht.

Die italienischen Restaurants in New York City scheinen bei Besuchern aus vielen Ländern geschmacklich gut anzukommen und beanspruchen 12 bis 14 % des Ausgabenvolumens für Gastronomie von Touristen aus Kanada, Irland, Saudi-Arabien und der Schweiz.

Japanische Touristen verwenden 12 % ihres Budgets für Gastronomie auf Steakhäuser, aber auch Kaffee ist ein wichtiger Anziehungspunkt. Touristen, die besonders gerne Kaffee- und Teeläden besuchen (10 bis 12 % des gesamten Gastronomieanteils), kommen aus Japan, Deutschland und Polen.