DIGITALER HANDEL
3 Minuten Lesezeit · 2026
Die Expansion in neue Märkte war noch nie so einfach – doch die Skalierung von Zahlungen über diese Märkte hinweg ist eine größere Herausforderung als je zuvor.
Die Realität, mit der Händler heute konfrontiert sind, ist ein Paradoxon: Der Handel wird zunehmend global, aber Zahlungen werden zunehmend lokal. Für Händler, die in neue Märkte eintreten, hängt der Erfolg davon ab, die richtigen Zahlungen in den richtigen Märkten zum richtigen Zeitpunkt der Customer Journey zu ermöglichen. Dies liegt daran, dass sich die Definition von „wie Menschen bezahlen“ grundlegend verändert hat. Digitale Geldbörsen, Konto-zu-Konto-Überweisungen, „Jetzt kaufen, später zahlen“ und bargeldbasierte digitale Zahlungen werden schnell zu den primären Transaktionsmethoden der Verbraucher.
Was einst als „alternative Zahlungsmethoden“ bezeichnet wurde, ist nicht mehr alternativ: Es ist essenziell.
Weltweit werden mittlerweile 77¹ Prozent der Online-Einkäufe mit lokalen Zahlungsmethoden getätigt. Es wird prognostiziert, dass diese innerhalb der nächsten Jahre 69² Prozent des E-Commerce-Marktanteils ausmachen werden. Dies ist kein Randphänomen: Es handelt sich um einen strukturellen Wandel in der Art und Weise, wie Handel stattfindet.
Die Auswirkungen sind beim Bezahlvorgang unmittelbar spürbar. Zahlungshürden bleiben eine der Hauptursachen für Warenkorbabbrüche; 70³ Prozent der Warenkörbe werden zurückgelassen, wobei ein bedeutender Anteil direkt auf fehlende oder unpraktische Zahlungsoptionen zurückzuführen ist. Wenn Verbraucher die Zahlungsmethode, der sie vertrauen, nicht sehen, schließen sie den Kauf nicht ab.
Für Händler ist die Botschaft klar. Die Wahl der Zahlungsmethode ist nicht nur eine Optimierungsstrategie; sie ist zunehmend entscheidend für die Conversion.
Händler, die in neue Regionen expandieren, können auf fragmentierte Zahlungspräferenzen stoßen. Die am weitesten verbreiteten Methoden in einem Markt können in einem anderen nahezu irrelevant sein. Diese Fragmentierung schafft betriebliche Komplexität.
Historisch gesehen erforderte die Unterstützung lokaler Zahlungsmethoden mehrere Integrationen, verschiedene Anbieter und regionsspezifische Stacks: nationale Gateways für lokale Systeme, separate Lösungen für Wallets oder Banküberweisungen und unabhängige Abstimmungsprozesse.
Es geht so weit, dass die Kosten für die Ausweitung von Zahlungen beginnen können, mit der Chance der Marktexpansion zu konkurrieren.
Anstatt Zahlungssysteme als getrennt zu betrachten, suchen Händler nach Möglichkeiten, diese über eine einzige Orchestrierungsschicht zu verwalten. Das moderne Gateway ist nicht mehr nur ein Kartenprozessor. Es entwickelt sich zu einer einheitlichen Plattform, die Karten, Wallets, Account-to-Account-Zahlungen und andere lokale Methoden über eine einzige Integration unterstützt.
Dieser Wandel ist von Bedeutung, da er die Skalierungsmöglichkeiten für Händler verändert. Mit der richtigen Infrastruktur erfordert die Expansion in einen neuen Markt nicht mehr, dass Zahlungssysteme von Grund auf neu aufgebaut werden müssen. Es Become zu einer Konfigurationsentscheidung anstatt zu einem technischen Entwicklungsaufwand.
Die Mastercard Händler-Cloud wurde entwickelt, um genau diese Herausforderung zu lösen. Sie bietet eine einzige Integration, die es Händlern ermöglicht, auf eine breite und wachsende Auswahl an globalen und lokalen Zahlungsmethoden zuzugreifen und diese zu verwalten.
Anstatt neue Verbindungen Markt für Markt aufzubauen, können Händler viele lokale Zahlungsoptionen über eine einheitliche Plattform aktivieren, vorbehaltlich der Marktverfügbarkeit. Dies umfasst digitale Wallets, Konto-zu-Konto-Zahlungen, „Jetzt kaufen, später bezahlen“-Lösungen und lokale Netzwerke sowie internationale Kartennetzwerke.
Der Vorteil ist nicht nur der Zugang, sondern die Vereinfachung. Transaktionen über verschiedene Zahlungsarten hinweg werden in einem einheitlichen Berichts- und Abgleichsrahmen normalisiert. Der betriebliche Aufwand kann reduziert werden, was potenziell die Transparenz verbessert. Funktionen, die traditionell mit Karten verbunden sind, wie Routing, Wiederholungsversuche und Optimierung, können zunehmend auch auf Nicht-Kartentransaktionen angewendet werden.
Dies schafft ein einheitliches Erlebnis für Händler, unabhängig davon, wie ihre Kunden bezahlen möchten.
Für Händler ist die Chance bedeutend – aber nur, wenn die Komplexität bewältigt wird.
Die Ausweitung der Zahlungsakzeptanz über Märkte hinweg sollte nicht die Verwaltung Dutzender Integrationen oder die Navigation durch fragmentierte Systeme erfordern. Es sollte so nahtlos sein wie der Markteintritt selbst.
Durch die Ermöglichung lokaler Zahlungsmethoden über eine einzige Integration hilft Merchant Cloud dabei, die operativen Barrieren zu beseitigen, die die globale Expansion traditionell verlangsamt haben. Händler können die von Verbrauchern erwarteten Zahlungsmethoden anbieten, die Performance über verschiedene Zahlungsarten hinweg optimieren und eine einheitliche Sicht auf ihr Zahlungsökosystem beibehalten.
In einer Welt, in der lokale Zahlungsmethoden viele Transaktionen vorantreiben, wird die Fähigkeit, diese schnell zu aktivieren und einfach zu verwalten, zu einem zentralen Wettbewerbsvorteil.
In allen Regionen ist der rote Faden klar erkennbar. Zahlungspräferenzen sind vielfältig, dynamisch und für die Konversion unerlässlich. Dies zu verstehen, verdeutlicht, warum ein flexibler, einheitlicher Ansatz so entscheidend ist.
Mastercard Merchant Cloud unterstützt über 55 Zahlungsmethoden, einschließlich lokaler und nationaler Netzwerke, internationaler Kartensysteme und alternativer Zahlungsmethoden wie digitale Wallets, Konto-zu-Konto-Zahlungen (A2A) und Buy Now, Pay Later (BNPL).
¹ Wir verbinden Sie mit einer Welt lokaler Zahlungen, PPRO 2025
² Juniper Research Global eCommerce Payments Markets 2024-2029
³ 49 Statistiken zur Warenkorbabbruchrate baymard 2025