Mastercard und SEEBURGER kooperieren bei Request-to-Pay-basierten Bill-Pay-Lösungen

5. Februar 2021 | Frankfurt | Von Juliane Schmitz-Engels

Mastercard hat heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit SEEBURGER, einem führenden Anbieter weltweiter Business Integration-Lösungen, bekanntgegeben. Ziel ist es, Privatpersonen und Unternehmen in ganz Europa mehr Auswahl, Flexibilität und Kontrolle über eine Reihe von Echtzeit-Request-to-Pay-Lösungen der nächsten Generation zu bieten, wobei der Schwerpunkt zunächst auf Bill-Pay-Lösungen liegt.

Die Parteien werden die führende, auf Request-to-Pay-basierende Technologie von Mastercard, mit der Business Integration Suite von SEEBURGER zusammenführen und damit Unternehmen ermöglichen, ihren Abrechnungs- und Inkassoprozess für Endkunden zu transformieren. Die Vereinbarung sieht ein sechsmonatiges Pilotprojekt zunächst in Europa vor, um die Lösung zu testen und zur Marktreife zu bringen.

Mit dem anfänglichen Fokus auf Bill-Payments ist das gemeinsame Ziel, durch die Digitalisierung des Rechnungsstellungsprozesses und des Mahnwesens sowie die Präsentation von Verbraucherangeboten signifikanten Mehrwert zu schaffen. Außerdem sollen durch die Partnerschaft eine höhere Transparenz des Zahlungsstatus und ein schnellerer Zahlungsfluss ermöglicht sowie der automatische Abgleich verbessert werden. Durch das Angebot einer digitalen Plattform für die direkte Kundenkommunikation, beispielsweise zur Verwaltung von Anfragen oder Streitigkeiten, sollen zudem Effizienzsteigerungen für Rechnungssteller vorangetrieben werden.

Erweiterte Bill Payment-Services eröffnen den Finanzinstituten auch eine stärkere Einbindung ihrer Kunden durch mobile Anwendungen sowie zusätzliche Umsatzmöglichkeiten.

Roberto Tittarelli/Tulsi Narayan, New Payment Platforms EVP/SVP bei Mastercard, kommentierten: "Durch die Partnerschaft mit SEEBURGER, einem Anbieter führender Integrationslösungen für den geschäftlichen Zahlungsverkehr, können wir das Bezahlerlebnis für Verbraucher und Rechnungssteller in ganz Europa transformieren. Die Kombination aus Request-to-Pay-Technologie und Echtzeitzahlungen wird eine Alternative zu Lastschrift- und Direktüberweisungsmodellen ermöglichen. Sie bietet mehr Möglichkeiten für verschiedene Kundensegmente und reduziert den Zeitaufwand, die Unannehmlichkeiten und das Risiko von Ungenauigkeiten für Zahler und Rechnungssteller gleichermaßen."

"Sowohl für Verbraucher als auch für Rechnungssteller kann der Bezahlprozess frustrierend, zeitaufwendig und kostspielig sein. Wir freuen uns, mit Mastercard zusammenzuarbeiten, um den Prozess zu vereinfachen und zu verbessern", sagt Ulf Persson, SVP Global Business Development bei SEEBURGER. "Unsere Fähigkeit, praktisch alles zu integrieren, passt gut zu Mastercards Initiative, ein besseres Bezahlerlebnis für Kunden zu schaffen."

Das Lastschriftverfahren ist für Menschen mit schwankendem Einkommen nicht immer geeignet, und ein flexiblerer Ansatz würde hier wertvolle Alternativen bieten. In Europa nutzen heute 79 Prozent der Rechnungszahler bis zu drei verschiedene Kanäle, um ihre monatlichen Rechnungen zu begleichen (1).  Laut einer Verbraucherumfrage von Mastercard wünschen sich 40 Prozent der Europäer eine sichere Plattform, die es ihnen ermöglicht, alle Rechnungen an einem Ort einzusehen, zu speichern und zu bezahlen.  Darüber hinaus stehen 35 Prozent der Anrufe bei Kundenbetreuungszentren im Zusammenhang mit der Rechnungsstellung, und die Beantwortung von Anfragen kostet Unternehmen schätzungsweise jedes Mal zwischen 6 und 12 Euro (2).

Als Teil des App-Sortiments aus dem vielschichtigen Angebot von Mastercard verbindet die Bill-Pay-Lösung Rechnungssteller und Rechnungsempfänger über deren Finanzinstitute und ermöglicht es Verbrauchern, ihre regelmäßigen Haushalts- und sonstigen Rechnungen flexibel und kontrolliert einzusehen, zu verwalten und zu bezahlen.  Sie können wählen, ob sie jetzt oder später, in voller Höhe oder in Raten zahlen möchten und dafür eine breite Palette flexibler Zahlungsmöglichkeiten wie Überweisung, digitale Brieftasche und Karte nutzen. Per digitaler Anfrage können Verbraucher die Rechnungsdetails einsehen und die Zahlung autorisieren, ohne den Rechnungsbetrag oder die Kontodaten des Empfängers eingeben zu müssen, was ihnen Zeit und Mühe erspart und das Fehlerrisiko verringert.

Der mehrgleisige Ansatz von Mastercard ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen, kartenübergreifend, per Überweisung oder in bar zu bezahlen oder Geld zu senden und zu empfangen, wie, wo und wann sie wollen.

Die Business Integration Suite (BIS) von SEEBURGER ist eine agile, sichere und skalierbare Business Integration Plattform, die die digitale Transformation für Finanzinstitute und Unternehmen vorantreibt. Mit der SEEBURGER BIS können Rechnungssteller Zahlungsdaten über einen ausgewählten Kanal freigeben, beliebige Zahlungsdaten verwalten und verarbeiten sowie eine agile Prozessorchestrierung einschließlich Ausnahmemanagement On-Premises oder in der Cloud, mit End-to-End-Monitoring und Business Visibility bereitstellen.

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Juliane Schmitz-Engels, Head of Communications Germany and Switzerland

Über SEEBURGER, www.seeburger.com

SEEBURGER beschleunigt das Business von über 10.000 Kunden. Unsere zentrale, agile, skalierbare Integrationsplattform, die SEEBURGER Business Integration Suite (BIS), vernetzt Systeme, Anwendungen, Kunden und Partner. So gelangen die richtigen Daten im richtigen Format zur richtigen Zeit sicher an den richtigen Ort – innerhalb und zwischen Unternehmen. Die Business Integration Suite ist «made by SEEBURGER» und «made in Germany». Sie umfasst B2B-, EDI-, MFT-, EAI- und API-Integrationsfunktionen, die in jeder Cloud, hybrid- oder On-Premises verfügbar sind. Seit der Gründung 1986 ist Bretten Hauptsitz des Unternehmens. SEEBURGER unterhält 11 Landesgesellschaften in Europa, Asien und Nordamerika. 

 

Über Mastercard, www.mastercard.com

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