Mastercard präsentiert die Reisetrends 2024: Steigender Reiseverkehr und längere Urlaube in Europa

28. Mai 2024 | Wien
Mastercard präsentiert die Reisetrends 2024: Steigender Reiseverkehr und längere Urlaube in Europa
  • Trotz Inflation und steigender Kosten ist die Reiselust 2024 stärker denn je.
  • Beliebteste europäische Sommerreiseziele: München, Tirana, Nizza, Korfu und Istanbul.
  • Italien und Frankreich unter den teuersten Urlaubsländern Europas.
  • Nebensaison wird immer beliebter. 

 

Die Reisebranche erlebt 2024 einen Aufschwung. Das geht aus dem aktuellen globalen Bericht des Mastercard Economics Institute hervor. Der „Travel Trends 2024“ Report bietet umfassende Einblicke in die Reisebranche in 74 Märkten, einschließlich Europa. Der Bericht stützt sich auf eine Analyse von aggregierten und anonymisierten Transaktionsdaten, einschließlich dem Mastercard SpendingPulse™ und Datenquellen von Drittanbietern und gibt so einen detaillierten Einblick in die wichtigsten Reisetrends in Europa für 2024 und darüber hinaus.

“Eurosummer“ bleibt: Europäischer Tourismus boomt dank Amerika

Der Tourismus in europäischen Ländern entwickelt sich weiterhin überdurchschnittlich gut, teilweise angetrieben durch Reisende aus Nordamerika. Die Reisebranche in Europa zeigt sich als einer der widerstandsfähigsten Sektoren innerhalb der europäischen Wirtschaft. Trotz Inflation und höherer Zinssätze nach der Pandemie ist die Nachfrage nach Reisen stark geblieben. Die Zahl der Übernachtungen in Europa belief sich im Jahr 2023 auf 2,68 Milliarden Euro, verglichen mit 2,65 Milliarden Euro im Jahr 2019[1]. Die Bedeutung der US-Touristen und Touristinnen hat in Europa zugenommen: Der Anteil der USA an den Ankünften in Spanien stieg von 4 % im Jahr 2019 auf 5 % im Jahr 2023, in Portugal von 6 % auf 9 % und in Großbritannien von 13 % auf 16 %.[2]

Die Trend-Reiseziele in Europa

Das beliebteste Reiseziel für diesen Sommer (Juni-August 2024) in Europa ist dank zahlreicher Fußballfans München[3]. Dahinter folgen Tirana (Albanien), Nizza (Frankreich), Kerkyra/Korfu (Griechenland) und Istanbul (Türkei). Im Jahr 2024 verzeichnen die preiswerteren Badeziele Albaniens, Kroatiens und der Türkei mit das höchste Wachstum im Flugverkehr. Der Tourismus in Albanien ist außerdem besonders stark gewachsen: Die Zahl der Flugverbindungen hat sich seit 2019 verdoppelt und die Zahl der Ankünfte an Reisenden ist von 12 Millionen im Jahr 2019 auf 17 Millionen im Jahr 2023 gestiegen.[4]

Die Top-Luxus-Reiseziele vs. Low-Budget

Mehr als die Hälfte der 20 teuersten Sommerreiseziele in Europa liegen in Italien. Entlang der Adria sind Taormina, Rimini oder verschiedene Badeorte in der Nähe von Venedig beliebte Ziele, darunter San Michele al Tagliamento, Jesolo, Caorle oder Lignano. Französische Orte an der Côte d'Azur (Ramatuelle, Saint-Tropez und Cannes) haben sich ihren Platz unter den 20 luxuriösesten Reisezielen verdient. Die günstigsten europäischen Sommerreiseziele sind Hauptstädte (Bukarest, Warschau, Budapest, Prag) und spanische Strände (Costa Brava, Costa Del Sol).[5]

Die Nebensaison wird immer beliebter 

Der Tourismus in Europa verlagert sich immer mehr vom Hochsommer (Juli-August) auf die Nebenmonate (Mai-Juni und September-Oktober)[6]. Dieser Umschwung ermöglicht ein anhaltendes Wachstum des europäischen Reiseverkehrs, da der Hochsommer immer mehr auf Kapazitätsengpässe stößt. Zu den Ländern mit der größten Verlagerung weg von der Hauptsaison gehören Mittelmeerländer wie Kroatien, Griechenland, Portugal und Italien. Aber auch nördliche Länder wie Dänemark, Schweden, Finnland und die Niederlande merken einen Trend weg von den Hochsommermonaten.

Europa lädt zum Verweilen ein 

Reisende in Europa verbrachten im Durchschnitt zwei Tage mehr im Urlaub – ein höherer Wert als der weltweite Durchschnitt von einem zusätzlichen Tag pro Reise. Dieser Trend war besonders stark sichtbar in günstigeren, wärmeren Destinationen.

Österreicher:innen möchten mehr Geld in Erlebnisse investieren

Den Analysen zufolge geben Verbraucher:innen bedeutungsvollen Erlebnissen den Vorzug vor materiellen Gütern. Auch hierzulande ist dieser Trend spürbar, denn Österreicher:innen geben besonders gerne Geld für Reisen und Live-Musikveranstaltungen aus: Laut den Umfrageergebnissen möchte jede zweite Person (52 %) in Österreich im Jahr 2024 mehr Geld für diese beiden Erlebnisse investieren. Besonders Urlaube werden dabei priorisiert:  Fast zwei Drittel (63 %) geben an, 2024 vermehrt reisen zu wollen[7].  

„Die Stärke des europäischen Tourismus hält an, gestützt durch einen steigenden Zustrom von US-Touristen und Touristinnen, die von beliebten europäischen Destinationen wie Spanien, Portugal und Großbritannien angezogen werden“, sagte Natalia Lechmanova, Chief Economist Europe beim Mastercard Economics Institute. „Unsere Beobachtungen zeigen einen spannenden Trend in Richtung Nebensaison, da immer mehr europäische Reisende sich für die milderen Monate Mai-Juni und September-Oktober entscheiden und die überfüllte Hochsaison im Sommer meiden.“

Der vollständige „Travel Trends 2024: Breaking Boundaries“ Bericht ist hier einsehbar. 

[1] Analyse des Mastercard Economics Institute von offiziellen Daten von Eurostat.
[2] Mastercard Economics Institute, Analyse der offiziellen Daten von Eurostat.
[3] Mastercard Economics Institute Analyse von aggregierten und anonymisierten Flugbuchungsdaten, die von Drittanbietern zur Verfügung gestellt wurden.
[4] Mastercard Economics Institute, Analyse von aggregierten und anonymisierten Flugbuchungsdaten, die von Drittanbietern zur Verfügung gestellt wurden.
[5] Mastercard Economics Institute, Träume von einem europäischen Sommer. Die erfasste Sommersaison ist Juli-August 2023.
[6] Mastercard Economics Institute, Analyse der offiziellen Daten von Eurostat.
[7] Mastercard führte zusammen mit seinem Forschungspartner Vitreous Worldwide eine Umfrage durch, um die Verschiebung der Verbraucherpräferenzen in Richtung Erlebnisorientierung zu verstehen. Die Feldarbeit fand vom 2. bis 9. Januar 2024 statt. 

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