E-Commerce-Studie: 85 % der ÖsterreicherInnen shoppen regelmäßig online – so wird bezahlt

26.Mai 2021 | Wien | Von Nicole Krieg
  • 85 % der ÖsterreicherInnen kaufen zumindest einmal im Monat online ein, 71 % shoppen seit der Corona-Pandemie vermehrt bei Online-Händlern 
  • Aufwändig, aber dennoch geläufig: 88 % nutzen im E-Commerce auch Kauf auf Rechnung 
  • Für 49 % hat Sicherheit beim Online-Bezahlen höchste Priorität; 95 % sind mit der Zwei-Faktor-Authentifizierung zufrieden 
  • Geht es um Bequemlichkeit und Einfachheit beim Bezahlen, liegt die Kreditkarte voran 


Die aktuelle E-Commerce-Studie1 im Auftrag von Mastercard Austria untersucht das Zahlungs- und Kaufverhalten der ÖsterreicherInnen beim Online-Shopping. 85 % der Befragten hierzulande geben an, zumindest einmal im Monat online zu shoppen – bei den meisten sind es zwei bis drei Online-Käufe pro Monat, 42 % kaufen wöchentlich oder gar öfter. Die Corona-Pandemie hat diesen Trend noch verstärkt: 71 % der Befragten geben an, seither vermehrt online einzukaufen. Bei der Wahl der Online-Zahlungsart entscheiden die ÖsterreicherInnen vor allem nach Kriterien der Sicherheit.

Kreditkartenzahlung und Rechnungskauf am weitesten verbreitet
Laut Studienergebnissen sind die in Österreich meistvorkommenden Zahlungsarten im E-Commerce der Kauf auf Rechnung (88 %), Kreditkartenzahlung (74 %) und Lastschrift- und Bankeinzugsverfahren (73 %), gefolgt von Klarna Sofort-Überweisung (62 %), Vorkasse (59 %), Paypal über Bankkonto (48 %). 47 % geben zudem an, bereits die neue Debit Mastercard online zu nutzen – somit stellen Kartenzahlungen eine der wichtigsten Zahlungsmethoden im E-Commerce dar. Innovative Zahlungsformen wie Apple Pay bilden mit nur 16 % das Schlusslicht. Geht es um die Häufigkeit der Verwendung, ist die Kreditkarte der Spitzenreiter – 31 % geben an, diese sehr oft bzw. oft zu verwenden. Zweiten und dritten Rang bei der Häufigkeit belegen Kauf auf Rechnung und Paypal – 29 % bzw. 20 % geben an, diese Zahlungsmittel sehr oft bzw. oft zu wählen.

„Dass Rechnungskauf und oder gar Vorkasse im E-Commerce weiterhin so verbreitet sind, kommt doch etwas überraschend, da diese Zahlungsarten gegenüber automatisierten Lösungen einen erheblichen Mehraufwand für NutzerInnen bedeuten. Beim Erlagschein, der beim Kauf auf Rechnung Einsatz findet, können sich auch Fehler einschleichen, was in weiterer Folge zu Mahnungen führen kann. Ein Aufwand für Händler und KonsumentInnen“, kommentiert Piotr Kwasniak, Director Business Development bei Mastercard Austria.

Sicherheit ist bei der Wahl des Zahlungsmittels entscheidend
Ausschlaggebend bei der Wahl der Online-Zahlungsart ist das Sicherheitsbedürfnis der ÖsterreicherInnen, wie die Studienergebnisse erkennen lassen: Die Mehrheit der Befragten (49 %) wählt Zahlungsarten aufgrund deren Sicherheit. 53 % jener entscheiden sich aus diesem Grund für den Rechnungskauf, 43 % schätzen die Kreditkartenzahlung. Für 19 % der ÖsterreicherInnen hingegen ist die Bequemlichkeit das entscheidende Kriterium bei der Auswahl des Zahlungsmittels. 51 % davon schätzen in diesem Kontext die Einfachheit des Kreditkartenkaufs. Weitere 15 % der ÖsterreicherInnen richten sich bei der Bezahlart vor allem nach der Verfügbarkeit im jeweiligen Online-Shop.

„Das Gefühl von Kontrolle und Sicherheit über die eigenen Zahlungen spielt für VerbraucherInnen im E-Commerce eine enorme Rolle. Die Bezahlung mit Kredit- oder Debitkarte bietet hier zahlreiche Mechanismen, die KäuferInnen vor unverschuldeten oder betrügerischen Transaktionen schützen. Durch den Zero-Liberty-Schutz können solche Fälle gemeinsam mit der Bank einfach aufgeklärt und behoben werden. Zusätzlichen Schutz bietet die Zwei-Faktor-Authentifizierung beim online Bezahlen, die inzwischen für sämtliche Transaktionen gilt und die Sicherheit zusätzlich steigert“, so Piotr Kwasniak. Die Umsetzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung stößt hierzulande auf große Akzeptanz – 95 % der ÖsterreicherInnen geben an, mit dieser zufrieden zu sein.

Mit der Debit Mastercard online shoppen
Mit der Einführung der Debit Mastercard in Österreich seit Frühjahr 2019 bietet auch die Bankomatkarte vollen Zugang zum E-Commerce. VerbraucherInnen, die keine Kreditkarte besitzen, können mit der 16-stelligen Nummer der Debit Mastercard nun bequem und sicher online bezahlen und genießen dabei die praktischen Vorzüge einer Kreditkarte. Gegenüber der klassischen Kreditkarte erfolgt die Abbuchung bei der Debit Mastercard jedoch direkt nach Zahlvorgang, was eine einfache Kontrolle der Ausgaben ermöglicht. Mittlerweile verfügt etwa die Hälfte der in Österreich ausgegebenen Bankomatkarten über diese Funktion.

Online-Käufe: Diese Produkte liegen bei ÖsterreicherInnen vorne
Die beliebteste Warengruppe im E-Commerce sind hierzulande Elektroartikel: Fast zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (62 %) kaufen diese online ein. 61 % der österreichischen VerbraucherInnen shoppen außerdem Mode und Kleidung online. Bücher, Gesellschaftsspiele und Kinderspielwaren kaufen 58 % online, gefolgt von Reise-, Flug- und Hotelbuchungen (54 %) sowie Tickets für Kulturveranstaltungen (54 %). 36 % der ÖsterreicherInnen nutzen zudem Lieferdienste, etwa für Restaurant-Bestellungen oder Lebensmittel-Lieferungen. Auch Streaming-Dienste sind ein wichtiger Zweig des E-Commerce und für ÖsterreicherInnen inzwischen unverzichtbar: Fast die Hälfte der ÖsterreicherInnen (47 %) bezieht Streaming-Angebote wie Netflix oder Spotify. 38 % tätigen zudem In-App-Käufe, z.B. im Bereich Gaming oder bei Abo-Käufen. Mit 41 % bei Streaming-Diensten und 38 % bei In-App-Käufen ist die Kreditkarte auch hier die beliebteste Bezahlvariante.


1  Die repräsentative Studie wurde im Jänner 2021 im Auftrag von Mastercard Austria vom Marktforschungsinstitut GfK durchgeführt. Die Stichprobe umfasste 3500 ÖsterreicherInnen ab einem Alter von 18 Jahren.

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Nicole Krieg, Head of Marketing and Communications Austria

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