ÖsterreicherInnen dürfen sich auf mehr Transparenz beim Online Banking freuen

4.Februar 2021 | Wien | Von Nicole Krieg
  • Mastercard Studie zeigt: 96 % der befragten ÖsterreicherInnen erledigen ihre Bankgeschäfte teilweise online, viele wünschen sich aber mehr Klarheit über Transaktionen 
  • 73 % der ÖsterreicherInnen gaben an, Abbuchungen teilweise keinem Einkauf zuordnen zu können 
  • Mastercard und Ethoca bringen mit neuem Produkt mehr Klarheit in die Kartenabrechnung 


Mastercard hat gemeinsam mit Ethoca* ein Produkt entwickelt, das Online Banking noch transparenter werden lässt. Durch die Ergänzung zusätzlicher Transaktionsdetails wie Händler-Namen, -Logos und genauem Ort des Einkaufs können Kartentransaktionen besser identifiziert und einem Einkauf zugeordnet werden. Die Initiative adressiert ein bekanntes Problem: Laut aktuellen Studienergebnissen1 ist digitales Bezahlen aufgrund der flexiblen und schnellen Handhabung in Österreich sehr beliebt. Gleichzeitig berichtet eine große Mehrheit der Befragten davon, gelegentlich Schwierigkeiten bei der Erkennung von Buchungen in ihrer Kartenabrechnung zu haben – insbesondere dann, wenn anstelle des Händlers ein Zahlungsabwickler angeführt wird.

ÖsterreicherInnen schätzen die einfache Kostenkontrolle
Die neue Lösung von Mastercard und Ethoca trifft den aktuellen Zeitgeist. „Die Beliebtheit von Mobile- und Online Banking und der E-Commerce wachsen in Österreich rasant schnell, wie nicht zuletzt unsere aktuellen Studienergebnisse bestätigen. 96 % der Befragten wickeln ihr Banking bereits teilweise online ab – damit sind digitale Banking-Angebote bereits der primäre Kontakt-Kanal zur Bank“, kommentiert Christian Rau, Country Manager Mastercard Austria. Über 60 % der Bank-KundInnen nutzen digitale Bankdienstleistungen mehr als einmal pro Woche, 22 % mindestens einmal täglich. Die Befragten schätzen digitale Banking-Kanäle wegen der Zeitersparnis (63 %), der Verfügbarkeit überall und jederzeit (65 %), der besseren Übersicht über Einkaufstransaktionen (53 %) sowie der einfachen Verwaltung der Finanzen und der Ausgabenkontrolle (42 %). Bei der Wahl der Bank werden die Top-3-Kriterien Vertrauenswürdigkeit, gute Konditionen und ein gutes Mobile- und Online Banking Angebot gleich wichtig eingestuft.

Digitales Bezahlen wird durch Ethoca noch anwenderfreundlicher
Während die schnell abrufbare Transaktionsübersicht als großer Vorteil des digitalen Bezahlens empfunden wird, sorgen einzelne, unklar gekennzeichnete Transaktionen immer wieder für Unmut bei den KonsumentInnen. Laut der Befragung kennen 73 % der ÖsterreicherInnen das Problem, Abbuchungen nicht immer zuordnen zu können. Jedem Fünften passiert dies sogar oft oder sehr oft. Mastercard bietet mit Ethoca nun die Möglichkeit für Händler, weitere Details und Logos für die Integration bei Zahlungstransaktionen bereitzustellen. Damit werden Kartentransaktionen für NutzerInnen zukünftig noch besser erkenn- und nachvollziehbar. 57 % der befragten ÖsterreicherInnen stimmten zu, dass zusätzliche Transaktionsdetails eine einfache und schnelle Lösung wären, den Händler zu identifizieren, weitere 45 % waren der Meinung, so ein besseres Gefühl der Kontrolle über die eigenen Einkäufe und Abbuchungen zu haben.

„Die Bereitstellung zusätzlicher, relevanter Information zu einzelnen Transaktionen erweist sich hier als effizienter Schritt für mehr Klarheit, den wir mit Ethoca und in enger Zusammenarbeit mit den Händlern und Banken gehen möchten“, erläutert Christian Rau. „Händler sind nun eingeladen, ihre Logos bei Ethoca hochzuladen. Damit steigern sie nicht nur die Transparenz für ihre KundInnen, sie profitieren auch selbst durch Markenpräsenz und bessere Sichtbarkeit – direkt in den digitalen Kanälen“.

Wiedererkennung durch eindeutige Kennzeichnung
Nach Meinung der Befragten wären die nützlichsten Details in der Transaktionshistorie der Name des Händlers (69 %), der Ort des Einkaufs (42 %) und das Logo (30 %). Insbesondere bei den Händler-Namen kommt es hierzulande immer wieder zu Verwirrungen. Beispielsweise bei Franchise-Systemen wie vielen Tankstellen-Ketten erscheint bei der Abbuchung oft nur der – meist unbekannte – Name des Franchisenehmers. Zukünftig wird zusätzlich der geläufige Markenname der Tankstellen-Kette, das Logo sowie der Ort der Tankstelle angeführt.

Erhöhte Transparenz spart Zeit, Geld und Nerven
Die gute Nachvollziehbarkeit der Zahlungshistorie ist keineswegs nur ein Anwenderthema. Infolge schwer identifizierbarer Buchungen sehen sich Banken wie Händler mit einem erhöhten Beschwerde- und Reklamationsaufkommen konfrontiert. 42 % der befragten ÖsterreicherInnen gaben an, im Falle einer nicht zuordenbaren Transaktion sofort bei ihrer Bank anzurufen, 11 % kontaktieren den Händler. Nach einer Beschwerde stellt sich jedoch oft heraus, dass diese unberechtigt war – bei rund 40 % der Reklamationen lässt sich die Abbuchung als korrekt identifizieren. Bei 10 % etwa wurde die Zahlung lediglich unwissend von einem anderen Familienmitglied getätigt. Nur jede zehnte zunächst unerkannte Transaktion (11 %) erweist sich tatsächlich als Betrug.

„Kommt es zu Beschwerden infolge völlig rechtmäßig erfolgter Zahlungstransaktionen, ist dies für Banken mit hohem operativem Aufwand und unnötigen Kosten verbunden. Die Transparenz-Initiative mit Ethoca stellt auch hier eine große Verbesserung dar, die das Beschwerdeaufkommen bei digitalen Bezahlungen nachhaltig reduzieren wird. Nicht zuletzt gewinnen Kartenzahlungen aber an Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit“, so das Fazit von Christian Rau.

1  Die Umfrage wurde im November 2020 im Auftrag von Mastercard von Kantar TNS unter Verwendung der CAWI-Methode durchgeführt. Die Strichprobe umfasste Bank-KundInnen mit Zahlungskarte im Alter von 18-60 Jahren. Die TeilnehmerInnen kamen aus 10 CEE-Ländern: Bulgarien, Griechenland, Österreich, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei, Tschechische Republik, Ukraine, Ungarn.

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Nicole Krieg, Head of Marketing and Communications Austria

Medienkontakte

Doris Christina Steiner, Ketchum Publico GmbH
+43 664 808 69-132 | mastercard@ketchum.at

* Über Ethoca
Ethoca ist ein preisgekrönter Anbieter von Kollaborations-basierten Intelligenz- und Technologie-Lösungen, die Unternehmen auf der ganzen Welt dazu befähigen, Betrug zu bekämpfen, Kundendifferenzen zu vermeiden und letztlich das Einkaufserlebnis zu verbessern. Angetrieben durch unser stetig wachsendes Ethoca-Netzwerk bieten unsere Lösungen umfassende Informationen über die gesamte Customer-Journey und schließen kostenintensive Kommunikationslücken zwischen allen Beteiligten im Zahlungsverkehr. Zu diesen zählen Tausende der weltweit bekanntesten E-Commerce-Marken, die größten Banken, Zahlungsdienstleister wie auch KonsumentInnen. Durch Einblicke in Betrugsfälle, Kundenkonflikte und Kaufdetails in Echtzeit wird erstmals eine Verbesserung der Reaktions- und Handlungsfähigkeit erreicht – was sich in merklichen Umsatzsteigerungen und Kosteneinsparungen niederschlägt. Seit April 2019 gehört Ethoca zu Mastercard. Weitere Informationen unter www.ethoca.com.

Über Mastercard
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