Garmin Pay startet in Österreich

28.November 2018 | Wien

Bezahlen mit einer Smartwatch von Garmin – das ermöglicht ab sofort ein Gemeinschaftsprojekt von Mastercard und der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG.


Die Österreicherinnen und Österreicher sind absolute Fans kontaktloser Zahlungsmöglichkeiten. Das beweist eine kürzlich veröffentlichte Studie von Mastercard. Bereits die Hälfte aller Zahlungen an der Ladenkassa wird kontaktlos abgewickelt. Ab sofort stehen den heimischen Kunden dafür – neben Zahlungskarten – auch die Smartwatches des Schweizer Technologieunternehmens Garmin zur Verfügung. Gemeinsam mit der Erste Bank und den Sparkassen hat Mastercard den Bezahldienst Garmin Pay, der in einigen Nachbarländern schon auf dem Markt ist, nun in die Alpenrepublik geholt. Grundlage für Garmin Pay in Österreich ist eine von der Erste Bank und den Sparkassen herausgegebene digitale Mastercard Kreditkarte, die auf der Smartwatch abgespeichert ist.

Wearables als Bezahllösungen der Zukunft

„Mastercard ist stolz darauf, an der Einführung von Garmin Pay in Österreich mitwirken zu können. Mit der Erste Bank und den Sparkassen haben wir hier innovative und verlässliche Partner gefunden. Wir sind überzeugt davon, dass tragbaren Bezahllösungen, den sogenannten Wearables, die Zukunft im Payment-Bereich gehört. Bei dieser Entwicklung ist Mastercard mit seinen Technologien und seinem globalen Netzwerk zur Zahlungsabwicklung ganz vorne dabei“, sagt Gerald Gruber, General Manager Mastercard Austria.

„Jede zweite Zahlung an der Supermarktkassa wird bereits kontaktlos durchgeführt. Mit der Bankomatkarte zum Aufkleben und der kleinsten Bankomatkarte der Welt im Armband haben wir die letzten Jahre schon mit innovativen Lösungen gepunktet. Mit Garmin Pay haben wir jetzt speziell für Sportler eine wirklich smarte und sichere Bezahlmöglichkeit auf den Markt gebracht. Sportuhr, Pulsmesser und Bezahlen werden eines“, erklärt Thomas Schaufler, Privatkundenvorstand der Erste Bank.

„Wir freuen uns gemeinsam mit der Sparkassengruppe und Mastercard das mobile Bezahlen per Smartwatch nach Österreich zu bringen“, ergänzt Simone Weber, Marketing Director Garmin DACH. „Garmin Pay macht unsere Produkte noch alltagstauglicher und vereinfacht so das Leben unserer Kunden in vielerlei Hinsicht“

Verfügbar ist Garmin Pay aktuell in Österreich mit den GPS-Multisport Smartwatches fēnix® 5 Plus Serie und vívoactive® 3/ 3M, sowie der GPS- Laufuhr Forerunner® 645/ 645M. Weitere Modelle mit Garmin Pay-Technologie sollen in Kürze folgen.

Tokenisierung sorgt für noch mehr Sicherheit

Die Aktivierung von Garmin Pay funktioniert sehr einfach: Man lädt sich die Garmin Connect-App auf sein Smartphone herunter und richtet darin eine Digital Wallet ein. Anschließend hinterlegt man dort seine digitalisierte Mastercard Kreditkarte der Erste Bank und Sparkassen. Mit der Uhr lässt sich dann schnell, bequem und sicher an allen kontaktlosen Terminals weltweit bezahlen. Die Abbuchung vom Konto erfolgt hinterher innerhalb von 30 Tagen.

Um noch mehr Sicherheit beim Bezahlen zu gewährleiten, wird die Kreditkartennummer bei einer digitalisierten Mastercard Kreditkarte in einen sogenannten Token verwandelt. Dabei handelt es sich um eine 16-stellige Nummer, die in der Smartwatch oder anderen Wearables hinterlegt ist, und bei einer Zahlung verschlüsselt an den Händler, die Bank des Händlers und an Mastercard übertragen wird. Weil der Token von Unbefugten nicht mit der Kartennummer in Verbindung gebracht werden kann, ist die Karte so besser vor Missbrauch geschützt.

Medienkontakte

Martin Hechenblaickner, MA, c/o KRAFTKINZ© GmbH
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