2. April 2026
Finanzielle Gesundheit wird oft als langfristiges Ziel betrachtet: Vermögensaufbau, Kauf eines „Ewigkeitshauses“, Planung des Ruhestands, vielleicht sogar vorzeitiger Ruhestand. Aber neue globale Untersuchungen von Mastercard deuten darauf hin, dass finanzielle Gesundheit für viele Verbraucher heute viel unmittelbarer und praktischer ist.
In elf Märkten definierten die Verbraucher „finanzielles Wohlbefinden“ in erster Linie als pünktliches und stressfreies Bezahlen von Rechnungen (50 %) und Schuldenfreiheit (50 %; bei Menschen mit niedrigem Einkommen steigt dieser Wert auf 56 % und ist am wichtigsten), dicht gefolgt von Notfallrücklagen (47 %) und der Fähigkeit, sich den täglichen Bedarf (45 %) problemlos leisten zu können – Benzin statt tropischer Urlaubsreisen; Medikamente statt Sterneküche.
Längerfristige Ziele wie Vermögensaufbau oder der Ruhestand zum gewünschten Zeitpunkt rücken deutlich weiter unten auf der Liste hin, was unterstreicht, wie steigende Kosten, wirtschaftliche Unsicherheit und der alltägliche Druck die Definition von „Erfolg haben“ verändern.
Die Ergebnisse stammen aus einer Umfrage aus dem Jahr 2026 unter 9.605 Verbrauchern und 2.276 kleinen Unternehmen in den Vereinigten Staaten, Kanada, Brasilien, Mexiko, Kolumbien, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Australien, Indien und China und bieten einen umfassenden Einblick in die aktuelle finanzielle Situation der Menschen.
Die Umfrage ergab, dass weniger als ein Viertel (24 %) der Befragten ihre aktuelle finanzielle Situation als „sehr komfortabel“ bezeichnen, während fast drei von zehn (29 %) angeben, „gerade so über die Runden zu kommen“ oder „zu kämpfen“, was häufiger bei Menschen mit niedrigerem Einkommen (46 %) und solchen mit eingeschränktem Zugang zu Bankdienstleistungen (35 %) vorkommt.
Doch trotz des Drucks, der die heutige Definition von finanzieller Gesundheit prägt, bleibt der Optimismus ungebrochen: 61 % der Verbraucher (davon 65 % mit eingeschränktem Zugang zu Bankdienstleistungen) geben an, dass sie glauben, ihre besten Tage lägen noch vor ihnen.
Auf die Frage, was finanzielle Sicherheit für die Verbraucher bedeutet, räumten diese durchweg Stabilität Vorrang vor Ambitionen ein. Knapp ein Drittel nannte den Vermögensaufbau als Ziel, und nur etwas mehr als ein Viertel gab an, in Rente gehen zu können, wann immer sie wollen.
„Die Menschen müssen sich sicher fühlen, den Tag zu überstehen, bevor sie für die Zukunft planen“, sagt Shamina Singh, Präsidentin und Gründerin des Mastercard Center for Inclusive Growth. „Wahre finanzielle Gesundheit hängt davon ab, ob Menschen Finanzinstrumente vertrauensvoll einsetzen, kurzfristige Bedürfnisse decken und unerwartete Schocks überstehen können.“
Dieses Verständnis untermauert das nächste Kapitel von Mastercard in diesem Bereich — die Verpflichtung, bis 2030 500 Millionen Menschen und kleine Unternehmen auf ihrem Weg zur finanziellen Gesundheit miteinander zu verbinden und zu schützen. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung des gesamten Prozesses, vom Zugang zur aktiven Nutzung, von der Nutzung bis zur Sicherheit und von der Sicherheit bis zur langfristigen Widerstandsfähigkeit, sodass sich die Teilnahme an der digitalen Wirtschaft sicher, praktisch und zuverlässig anfühlt.
Diese Arbeit folgt der Arbeit von Mastercard in den letzten zehn Jahren, mehr als 1 Milliarde Menschen und 65 Millionen kleine Unternehmen in das formelle Finanzsystem einzubeziehen, was ein wichtiger erster Schritt war, um den Zugang zu digitalen und finanziellen Tools zu ermöglichen.
Diese neue Verpflichtung kann in verschiedenen Märkten unterschiedlich aussehen. In Afrika erstellen Landwirte ein digitales Profil, das ihnen über die MADE Alliance-Initiative Zugang zu erschwinglichen digitalen Finanzdienstleistungen ermöglicht. In Südostasien erhalten Fabrikarbeiter digitale Löhne, eine sicherere Alternative zu Bargeld, die ihnen zudem mehr Kontrolle über ihre Finanzen gibt. In Nordamerika greifen Kleinunternehmer auf erschwingliche Cyberlösungen zu, um ihr Unternehmen zu schützen, und auf KI-gestützte Agenten, die als digitale Führungskräfte agieren können, um tiefere Einblicke in ihre Abläufe zu erhalten, damit sie intelligenter und schneller wachsen können.
Und auf der ganzen Welt versammelt die Global Financial Health Coalition, die letztes Jahr von Mastercard ins Leben gerufen wurde, führende Persönlichkeiten aus dem gesamten Ökosystem, um das Vertrauen zu stärken, den Schutz zu erweitern und Innovationen zu fördern und Menschen über das kurzfristige Überleben hinaus zu dauerhaftem finanziellem Vertrauen und Chancen zu bewegen.
„Die Förderung der finanziellen Gesundheit in großem Maßstab erfordert gemeinsame Erkenntnisse und kollektives Handeln“, sagt Bunita Sawhney, Chief Consumer Product Officer bei Mastercard. „Indem wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, können wir besser verstehen, was Menschen und kleine Unternehmen tatsächlich brauchen – und Lösungen entwickeln, die ihnen helfen, Resilienz aufzubauen, und zwar auf eine Weise, die vertrauenswürdig und relevant für ihren Alltag ist.“
Globale Forschungsdaten aus dem Global Financial Sentiment Survey 2026 von Mastercard. Kontaktieren Sie Jenna.Yasgur@mastercard.com für weitere Informationen.