Nach der Landung am Amsterdamer Flughafen Schiphol können Touristen mit dem Zug zum imposanten Hauptbahnhof fahren und von dort aus mit der Straßenbahn zu ihrem Hotel gelangen. Ein paar Tage später, nachdem sie die Highlights der pulsierenden Stadt zu Fuß, mit dem Fahrrad und teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erkundet haben, könnten sie einen Zug nach Zaanse Schans nehmen, um die ikonischen Windmühlen zu besichtigen, die entlang des Zaan-Flusses knarren. Später können sie mit einem weiteren Zug in die lebhafte Universitätsstadt Utrecht zu einem Konzert fahren, bevor sie mit der Bahn zurück nach Schiphol reisen.
Und das alles, ohne jemals Geld zu wechseln, sich mit Fahrkartenautomaten herumzuschlagen oder gar eine App für den öffentlichen Nahverkehr herunterzuladen.
Möglich wird dies durch die Open-Loop-Technologie des nationalen Ein- und Ausstiegssystems, das die Fahrtkosten anhand der Entfernung berechnet. Reisende in den Niederlanden (sowohl Besucher als auch Pendler vor Ort) können einfach ihre Zahlungskarten, Smartphones oder Wearables an das Lesegerät halten, um mit allen Zügen, Straßenbahnen oder Bussen des Landes zu fahren – sogar mit Leihfahrrädern.
Die Niederlande, die etwa so groß sind wie Maryland, sind das erste Land der Welt, das landesweit kontaktloses Bezahlen im öffentlichen Nahverkehr eingeführt hat. In Zusammenarbeit mit Mastercard hat das Unternehmen sein OVpay-System auf Basis einer Open-Loop -Technologie entwickelt, die das Potenzial hat, zur Entlastung des Verkehrs in schnell wachsenden Städten weltweit beizutragen. Heute werden in den Niederlanden täglich mindestens 500.000 Fahrten mit dem offenen System durchgeführt, und London und New York nutzen es für den Großteil ihres gesamten öffentlichen Nahverkehrs.
Peter van Dijk, CEO von Translink, dem Unternehmen, das 2023 zusammen mit allen öffentlichen Verkehrsbetrieben das niederländische OVpay-System eingeführt hat, nahm an einem Gespräch mit dem Mastercard Newsroom teil, um über die Erfahrungen damit zu berichten.