26. März 2024 | Waterloo, Belgien
In einem Jahr, in dem mehrere globale Sportveranstaltungen, Tourneen mit Musikkünstlern und internationale Filmfestivals in Europa stattfinden werden, veröffentlicht Mastercard neue Forschungsergebnisse, die sich eingehend damit befassen, was die Menschen dazu bewegt, Ausgaben für Erlebnisse in diesem globalen Tourismuszentrum zu priorisieren.
Europa, das regelmäßig die Liste der Regionen mit den weltweit höchsten Ankünften internationaler Touristen anführt, lockte im Jahr 2023 sage und schreibe 700 Millionen Touristen an. Und laut der neuen Mastercard-Umfrage unter über 16.000 Verbrauchern werden in diesem Jahr sowohl europäische als auch internationale Besucher Ausgaben für Erlebnisse priorisieren, wobei fast 9 von 10 Personen (88%) angeben, dass sie planen, 2024 dasselbe oder mehr für Erlebnisse auszugeben, verglichen mit 2023.
Raja Rajamannar, Chief Marketing & Communications Officer von Mastercard, sagt: „Es ist kein Wunder, dass die Europäer Erlebnissen Priorität einräumen wie nie zuvor. Die Region beherbergt ein pulsierendes kulturelles Erbe, unvergleichliche Sport- und Musikveranstaltungen sowie unglaubliche Veranstaltungsorte und ist damit die ideale Kulisse für Erinnerungen, die ein Leben lang halten.
Unser Ziel mit Priceless ist es, Menschen mit ihren Leidenschaften, ihren Zielen und einander zu verbinden — jeden Tag, überall. Diese Forschung hilft dabei, zu verstehen, welche Prioritäten die Menschen im Jahr 2024 und darüber hinaus setzen und wie wir ihnen am besten Freude bereiten können. Heute bieten wir unzählige Priceless Experiences an über 30 Reisezielen weltweit an. Während wir uns auf einen großen Sommer für Europa vorbereiten, wird dies den Zugang zu einigen der aufregendsten Erlebnisse der Welt beinhalten, darunter das Finale der UEFA Champions League, die Filmfestspiele von Cannes, The Open Championship, Hunderte von Live Nation-Konzerten und vieles mehr.“
Der Trend, Ausgaben für Erlebnisse vor „Dingen“ zu priorisieren, wird durch Daten des Mastercard Economic Institute gestützt, aus denen hervorgeht, dass der Anteil der Ausgaben für Erlebnisse wie Reisen oder Restaurantbesuche in ganz Europa 2023 auf 22% der Gesamtausgaben stieg, von 19% im Jahr 2019. Im Vergleich dazu blieb der Anteil der Ausgaben für materielle Güter stabil.
Natalia Lechmanova, Chefökonom für Europa, am Mastercard Economics Institute, kommentiert: „Die Verbraucher standen in den letzten Jahren zweifellos vor schwierigen Entscheidungen, wenn es darum ging, ihre Ausgaben zu priorisieren. Trotzdem bleibt der Wunsch nach bedeutungsvollen Erlebnissen ungebrochen. Da der Gegenwind durch hohe Inflation und hohe Zinssätze allmählich nachlässt, werden die Verbraucher ihre gestiegene Kaufkraft voraussichtlich für nicht lebensnotwendige Ausgaben einsetzen. Die Begeisterung über hochkarätige Ereignisse wie globale Sportwettbewerbe, Tourneen von Musikern und internationale Filmfestivals, die dieses Jahr in Europa stattfinden, wird die Ausgaben für Erlebnisse voraussichtlich hoch halten.“
Die Umfrage zeigt, dass die beliebtesten Erlebnisse in diesem Jahr Reisen sind, gefolgt von Live-Musikveranstaltungen, Outdoor-Aktivitäten, kulinarischen Reisen und Wellness-Auszeiten³.
Wenn es darum geht, warum diese Priorisierung von Ausgaben für Erlebnisse stattfindet, wird der damit verbundene „immaterielle“ Nutzen als ein wesentlicher Faktor genannt. Fast vier von fünf Befragten (78 %) gaben an, dass sich Ausgaben für Erlebnisse in der Regel oder immer lohnen, im krassen Gegensatz zu den 4 %, für die sich die Investition selten oder nie lohnt, und 29 % der Verbraucher priorisieren das Sparen für Erlebnisse ausdrücklich in ihrer gesamten Finanzplanung.
40% der Befragten gaben an, dass Erlebnisse ihnen ihre besten Erinnerungen bescheren. Über ein Drittel (35%) gab an, dass Erlebnisse ihnen geholfen haben, die Welt in einem neuen Licht zu sehen, und 33% gaben an, dass sie gemeinsame Erlebnisse mit anderen zutiefst bereichernd finden, sei es die Erkundung eines neuen Reiseziels, die Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung oder einfach das gemeinsame Essen. Mehr als vier von zehn Befragten (41 %) gaben an, dass die Einzigartigkeit eines Erlebnisses ein entscheidender Faktor für ihre Entscheidung sei, Geld dafür auszugeben, was ihren Wunsch unterstreicht, Erinnerungen fürs Leben zu schaffen.
Und dieser Wunsch nach neuen Erfahrungen treibt das Reisen an: 26 % der Befragten gaben an, dies sei der Hauptgrund für ihre Reisen, und mehr als vier von zehn (41 %) sagten, sie würden in ein anderes Land oder auf einen anderen Kontinent reisen, nur um eine Erfahrung zu machen, für die sie sich begeistern.
Mastercard ist ein langjähriger Partner von Dutzenden von Europas renommiertesten Unterhaltungs- und Sportinstitutionen. Das diesjährige Programm umfasst unter anderem das Finale der UEFA Champions League , die French Open, das Festival de Cannes, die Berlinale und League of Legends Esports sowie Hunderte von Live Nation-Konzerten in verschiedenen europäischen Ländern.
[1] Mastercard befragte 16.141 Verbraucher in 20 Ländern Europas sowie in vier anderen Märkten wie den USA und China, um wichtige Trends zu untersuchen, die die europäische „Erlebniswirtschaft“ im Jahr 2024 prägen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Methodik“.
[2] UNWTO-Welttourismusbarometer
[3] Frage: Welche der folgenden Aktivitäten würden Sie im Jahr 2024 gerne häufiger ausprobieren? Antwort: Reisen und Tourismus (60%); Kulinarische Erlebnisse (35%); Outdoor-Erlebnisse (35%), Live-Musik-Veranstaltungen (35%), Wellness- und Gesundheitserlebnisse (34%), Familienorientierte Erlebnisse wie Freizeitparks (33%), Filmerlebnisse (29%), Theateraufführungen (26%), Kunsterlebnisse (25%), Historische oder Kulturerbe-Erlebnisse (25%).
Mastercard führte zusammen mit seinem Forschungspartner Vitreous Worldwide eine Umfrage durch, um den Wandel der Verbraucherpräferenzen hin zur Priorisierung von Erlebnissen zu verstehen. Die Feldarbeit fand vom 2. bis 9. Januar 2024 statt.
An der Umfrage nahmen 16.141 Personen teil, darunter 14.125 Personen aus 20 europäischen Ländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Großbritannien, Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechische Republik, Griechenland, Irland, Niederlande, Portugal, Rumänien, Serbien, Schweden, Schweiz) und 2.016 Personen aus Australien, Brasilien, China und den USA.
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