26. Februar 2026
Die Generation Z ist die erste wirkliche Generation der „Digital Natives“, die mit dem Internet, sozialen Medien und Smartphones aufgewachsen ist. Sie legen Wert auf Authentizität, soziale Wirkung und Selbstausdruck, sind aber gleichzeitig sehr pragmatisch und neigen zu Ängstlichkeit. Sie stellen etwa 26 % der Weltbevölkerung dar und verfügen bis 2030 über ein geschätztes Einkommenspotenzial von 33 Billionen US-Dollar.
Ihre jüngeren Pendants, die Generation Alpha, üben bereits beträchtlichen wirtschaftlichen Einfluss aus, wobei Millennial-Eltern oft den Input ihrer Kinder bei Ausgabenentscheidungen priorisieren, von dem, was auf den Esstisch kommt, bis hin zum Reiseziel. Diese erste Generation von KI-Indianern, die mit Handlungsfähigkeit und jederzeit verfügbarem Wissen aufwachsen, macht etwa 23 % der Weltbevölkerung aus. Ihr wirtschaftlicher Einfluss wird bis 2029 voraussichtlich 5,5 Billionen US-Dollar erreichen und damit die Kaufkraft der Generation Z und der Millennials zusammen übertreffen.
Einfluss fließt nicht mehr ausschließlich von Institutionen zu Konsumenten; er wird zunehmend von unten nach oben durch Kreative, Gemeinschaften und Peer-Netzwerke aufgebaut. Kreative Kanäle generieren mittlerweile mehr Werbeeinnahmen als traditionelle Sender, und Marken orientieren sich zunehmend kulturell an jungen Kreativen auf Plattformen wie TikTok, Twitch und YouTube – und arbeiten sogar mit ihnen zusammen.
Um Marken dabei zu helfen, zu verstehen, wo sich der Einfluss als Nächstes formiert, identifiziert diese Arbeit sechs von der Jugend getragene Kräfte, die Kultur, Handel und Werte neu gestalten. Zu diesen Kräften gehören Fangemeinden, die die Identität neu gestalten, Kreative, die Institutionen überflügeln, Realitäten, die sich täglich neu mischen, und Auswirkungen, die durch persönliches Handeln neu definiert werden. Marken, die die Zukunft gemeinsam mit der Jugend gestalten, werden für Wachstum bestens gerüstet sein.