1. Aufmerksames Zuhören
Stellen Sie sich vor, Sie besuchen die Website eines Händlers für Outdoor-Ausrüstung, um Campingausrüstung für einen Familienausflug auszusuchen. Die Personalisierungs-Engine „hört“ Ihrem Verhalten aufmerksam zu und sammelt und berechnet sowohl explizite als auch implizite Signale von Ihnen über digitale Interaktionen wie Klicks und Affinitäten. Diese Technologie ist selbstlernend, das heißt, sie kann in Echtzeit Muster anhand von Ereignissequenzen erkennen. Zum Beispiel könnte es feststellen, dass Sie zum zweiten Mal in dieser Woche die Produktseite eines Kinder-Campingstuhls besuchen oder dass Sie gerade eine tragbare Kühlbox in Ihren Warenkorb gelegt haben, nachdem Sie drei Seiten mit Rezensionen gelesen haben.
2. Bedarfsermittlung
Die Engine erkennt Ihre Bedürfnisse und schließt auf Ihre Stimmungslage, indem sie diese mit anderen Kombinationen von Interaktionen auf der Website vergleicht. Anschließend werden automatisch und dynamisch empathiebasierte Kundensegmente erstellt und aktualisiert, die den komplexen Verhaltensmustern der Kunden jeder Marke nachempfunden sind. Aus Ihrem Verhalten lässt sich möglicherweise ableiten, ob Sie konzentriert sind, und Sie werden automatisch in eine entsprechende Zielgruppe eingeteilt – Personen, die kurz davor stehen, all die Dinge zu kaufen, die einen aufregenden Campingurlaub ausmachen, aber noch die Bestätigung suchen, dass eine Marke oder ein Produkt das Richtige ist.
3. Empathische Reaktion
Schließlich reagiert die Suchmaschine mit Einfühlungsvermögen und präsentiert Inhalte, Empfehlungen und Funktionen, auf die Nutzer in einem fokussierten Zustand gut reagiert haben, um sicherzustellen, dass Sie die beste Ausrüstung für Ihre Reise in die Catskills erhalten.
Mit den heutigen Personalisierungstechnologien ist all dies digital möglich. Marketingfachleute können Kunden anhand der individuellen Stimmungslage jedes Konsumenten gezielt ansprechen und KI-gestützte personalisierte Erlebnisse und Empfehlungen liefern sowie zukünftige Interaktionen optimieren, basierend darauf, wie Konsumenten in den verschiedenen Stimmungslagen üblicherweise auf unterschiedliche Erlebnisse reagieren.