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Betrug vs. Abzocke: So erkennen Sie den Unterschied und schützen sich

Heutzutage kann Technologie bei fast jeder alltäglichen Aufgabe oder Pflicht eine Rolle spielen – von der Bestellung von Lebensmitteln bis hin zur Bezahlung eines Friseurbesuchs über eine mobile App. Doch so sehr uns der digitale Komfort das Leben auch erleichtert, so sehr setzt er uns auch wachsenden Risiken aus. Allein im Jahr 2024 verloren Verbraucher in den USA über 12,5 Milliarden Dollar durch Betrug, wobei Anlagebetrug und Identitätsdiebstahl den größten Anteil ausmachten. Weltweit beliefen sich die Verluste durch Betrug auf die schwindelerregende Summe von 1 Billion Dollar. Diese Zahlen sind nicht nur Statistiken – sie repräsentieren echte Menschen, deren Leben völlig auf den Kopf gestellt wurde.

Veröffentlicht: 26. November 2024 

Frau benutzt Handy auf dem Sofa

Worin besteht also der Unterschied?

Obwohl die Begriffe „Betrug“ und „Abzocke“ oft synonym verwendet werden, sind sie nicht dasselbe. Betrug umfasst im Allgemeinen den unbefugten Zugriff auf personenbezogene Daten, der zu finanziellen Verlusten führt. Man denke an Identitätsdiebstahl oder Kreditkartenbetrug – das sind groß angelegte Operationen, die oft Unternehmen, Institutionen und Verbraucher gleichermaßen betreffen.   

Betrugsversuche hingegen stellen eine spezielle Kategorie von Betrug dar, die tendenziell persönlicher und direkter ist. Bei einem Betrug geht es in der Regel darum, jemanden dazu zu bringen, freiwillig Geld oder sensible Informationen preiszugeben – beispielsweise durch einen Betrüger, der sich als Mitarbeiter des technischen Kundendienstes ausgibt, oder durch eine „Romanze“, die mit Geldforderungen endet. Sie spielen mit Emotionen und nutzen Vertrauen, Angst oder Dringlichkeit aus.   

Wer haftet für Betrug und Täuschungsmanöver?

Im Hinblick auf die Haftung werden nicht alle Betrugsfälle und Abzocke gleich behandelt. In Großbritannien sollen neue Schutzmaßnahmen die Banken dazu verpflichten, sich an der Entschädigung von Opfern von Betrug mit autorisierten Push-Zahlungen (APP) zu beteiligen. In den USA gelten jedoch andere Regeln – wenn Sie eine Zahlung an einen Betrüger autorisieren, ist es viel schwieriger, verlorene Gelder zurückzuerhalten. Diese rechtliche Lücke stellt uns vor echte Herausforderungen, doch es könnten sich weltweit Änderungen ergeben, da viele Länder ihre Betrugspräventionsmaßnahmen überdenken. 

Wie können Sie sich oder Ihr Unternehmen vor Betrug und Abzocke schützen?

Mastercard veranstaltete eine Podiumsdiskussion mit Experten des Federal Bureau of Investigation (FBI) und des New York Police Department (NYPD), um die besten Tipps für die eigene Sicherheit zu sammeln.

Hier sind ihre drei wichtigsten Empfehlungen:

Ausbildung

Betrüger entwickeln sich schnell weiter – und Sie sollten es auch. Erfahren Sie, wie Betrugsmaschen funktionieren, egal ob es sich um einen Identitätsdiebstahl oder einen Phishing-Versuch handelt. Unternehmen können ihren Teil dazu beitragen, indem sie ihre Kunden aufklären – denn informierte Verbraucher sind der beste Schutz.  

In den USA sind Einrichtungen wie die Federal Trade Commission (FTC) und das Internet Crime Complaint Center (IC3) von unschätzbarem Wert. Informieren Sie sich bei Ihren örtlichen Behörden über die aktuellsten Hinweise zur Betrugsprävention.  

Technologie

Prüfen Sie immer alles doppelt, bevor Sie persönliche Informationen weitergeben oder Zahlungen tätigen, egal ob online oder persönlich. Unternehmen müssen in Technologien zur Betrugsbekämpfung investieren, das Nutzerverhalten überwachen und klare Botschaften vermitteln, um es legitimen Kunden zu erleichtern, ihre Identität zu überprüfen und Risiken zu erkennen.  

Zusammenarbeiten

Betrug zu bekämpfen ist keine Einzelaufgabe. Der Austausch von Wissen und die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden führen zu einer stärkeren Verteidigung. Wenn Unternehmen und Verbraucher zusammenarbeiten, wird es Betrügern schwerer gemacht, Erfolg zu haben.  

Mastercards Engagement im Kampf gegen Betrug

Wir bei Mastercard setzen uns dafür ein, sowohl Verbraucher als auch Unternehmen im Kampf gegen Betrug zu unterstützen. Mit Scam Protect gehen wir proaktiv gegen Betrug vor. Diese Initiative verfolgt einen dreistufigen Ansatz – die Nutzung modernster Technologie, umfassende Aufklärung und eine enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern und der Gemeinschaft –, um sicherere Transaktionen für alle zu gewährleisten. 

Bleiben Sie Betrug und Abzocke einen Schritt voraus. Besuchen Sie noch heute die Initiative „Scam Protect“ von Mastercard , um Ihre Transaktionen abzusichern und das zu schützen, was Ihnen am wichtigsten ist.   

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