Veröffentlicht: 29. Juni 2023
Ob wir es merken oder nicht, die meisten von uns haben Technologie in ihr Finanzleben integriert. Laut dem Mastercard New Payments Index, für den 35.040 Verbraucher in 40 Märkten befragt wurden, haben 85 % der Menschen weltweit im letzten Jahr mindestens eine neue Zahlungsmethode genutzt.
Ein Teil des Reizes liegt in der Auswahl und der Einfachheit. Verbraucher können einen neuen Kühlschrank mit Kreditkarte, digitaler Geldbörse oder über ein automatisches „Jetzt kaufen, später zahlen“-Programm erwerben. Und sie können die meisten ihrer Finanztransaktionen von überall innerhalb weniger Minuten erledigen.
Doch den Verbrauchern das Bankgeschäft und Bezahlen so einfach wie möglich zu gestalten, ist alles andere als einfach. Banken und Fintechs müssen Zahlungstechnologie-Stacks sorgfältig konzipieren und aufbauen, die agil, benutzerfreundlich und in die komplexen Infrastrukturen ihrer Organisationen integriert sind.
Plattformen wie i2c können helfen. i2c ist eine globale Plattform für Bank- und Zahlungsabwicklung, die Finanzinstituten und Fintechs „Baustein“-Technologie zur Verfügung stellt, mit der sie ihre eigenen, einzigartigen Lösungen für Privat- und Geschäftskunden entwickeln können. Als Partner nutzt das Unternehmen die von den Verbrauchern freigegebenen Daten von Mastercard Open Banking, um die richtigen Informationen sicher und schnell in die richtigen Hände zu bringen.
In einem kürzlich stattgefundenen Gespräch beim Tech Innovation Roundtable in New York setzten sich Jess Turner, EVP, Global Open Banking and API, und i2c-CEO Amir Wain mit Moderatorin Sherri Haymond, Head of Global Digital Partnerships, zusammen, um zu erläutern, wie ihre Zusammenarbeit funktioniert und warum sie wichtig ist:
Jess Turner: Die Pandemie hat die Art und Weise verändert, wie Menschen mit Dienstleistungen und Produkten interagieren, sowie die Art und Weise, wie sie miteinander interagieren. Dieser Wandel beschleunigte die Digitalisierung schneller als erwartet und bot damit Raum für Innovationen. Die Menschen erwarten mehr von ihrem digitalen Zahlungserlebnis. Aus diesem Grund muss alles, was wir bei Mastercard tun – ob Direktvertriebsprodukte oder Geschäftskundenprodukte – ein erstklassiges Nutzererlebnis bieten.
Jess Turner und Amir Wain im Gespräch beim Tech Innovation Roundtable, Master Tech Center, New York
Amir Wain: Ein wesentlicher Bestandteil des digitalen Zahlungserlebnisses liegt in den Händen von Banken und Fintechs. Diese Finanzinstitute bieten den Verbrauchern die Möglichkeit, Bankgeschäfte zu tätigen, Kredite aufzunehmen und das zu kaufen, was sie benötigen. Damit diese Dienste reibungslos funktionieren, muss eine umfangreiche Vernetzung zwischen Mastercard und Dienstanbietern wie i2c stattfinden. Über unsere Plattform können Banken und Fintechs auf Mastercard-Funktionen wie Digitalisierung, Open Banking und APIs zugreifen, um diese Dienste ihren Endkunden anzubieten.
Amir: Die Grundprinzipien des Zahlungsverkehrs – Bequemlichkeit, Sicherheit und Allgegenwärtigkeit – haben sich nicht verändert. Heute bietet Open Banking die richtigen Werkzeuge, um uns über die neue zugrunde liegende digitale Technologie auf dem Laufenden zu halten, ganz zu schweigen vom Wunsch der Verbraucher, anders mit ihren Finanzen umzugehen. Über i2c können unsere Kunden Open Banking nutzen, um neue Kunden zu gewinnen. Ähnlich wie bei Hypotheken war die Eröffnung eines Bankkontos größtenteils ein manueller Prozess, der sowohl für Banken als auch für Kunden einen hohen bürokratischen Aufwand bedeutete. Mit Open Banking können Kunden jedoch die Erlaubnis erteilen, ihre Daten digital weiterzugeben.
Jess: Neben digitalen Zahlungen ist ein weiteres eindrucksvolles Beispiel, dass Menschen Open Banking nutzen können, um zum ersten Mal in ihrem Leben einen Kredit aufzunehmen. Hierbei handelt es sich um Personen, die bisher als kreditunsichtbar oder kreditschwach galten, möglicherweise weil sie ein geringes Einkommen haben oder keine Kredithistorie besitzen. Nun können sie Open-Banking-Daten – wie Banktransaktionen oder Mietzahlungen – teilen, um ihre Kreditwürdigkeit nachzuweisen. Und das könnte einem Verbraucher helfen, sich für einen Kredit zu qualifizieren, oder einem angehenden Unternehmer ermöglichen, seine Idee zu verwirklichen, oder einem Kleinunternehmer, in sein Wachstum zu investieren.
Open Banking ist außerdem präzise. Bei Mastercard Open Banking arbeiten wir mit Daten, für die eine Genehmigung vorliegt. Diese Daten müssen wir anschließend bereinigen und kategorisieren, um die Angaben zu überprüfen. Wenn also jemand behauptet, jährlich 12,9 Millionen Dollar zu verdienen, können wir das schnell und genau überprüfen.
Amir: Ich freue mich darauf, zu sehen, wie die Verbraucher von noch mehr Zahlungsmöglichkeiten profitieren. Unterschiedliche Menschen benötigen unterschiedliche Arten von Produkten, die für sie relevant sind. Produkte von der Stange gehören der Vergangenheit an. Die Erweiterung des Wissens über den Kunden als Ganzes mithilfe von Instrumenten wie Open Banking und KI ermöglicht die Entwicklung personalisierterer Produkte.
Bei i2c arbeiten wir mit Partnern wie Mastercard zusammen, um unsere Bausteintechnologie weiterzuentwickeln, die Banken und Fintechs dabei hilft, differenzierte Produkte und ein besseres Kundenerlebnis anzubieten.
Jess: Ich stimme Amir zu. Gerade jetzt sind diese Bausteine für Innovationen von entscheidender Bedeutung, da die Welt immer grenzenloser wird. Ich freue mich darauf zu sehen, wie unsere Partnerschaft mit i2c echte Innovationen in großem Umfang ermöglichen wird.
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