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Was ist Open Banking?

7. Juni 2022

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Louise Basse

Senior Content Writer,

Mastercard

5 Personen arbeiten an ihren Computern an einem Tisch

Die globale Bankenbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, und Open Banking spielt bei dieser Revolution eine wichtige Rolle.

Insbesondere die nordischen Länder stehen an vorderster Front des Übergangs. Die Regierungen der Region haben die Digitalisierung ihrer Gesellschaften vorangetrieben – und Finanzinstitute, Unternehmen und Verbraucher haben gleichermaßen einen technologieorientierten Ansatz verfolgt.

Was genau ist Open Banking und wie kann Ihr Unternehmen von der Nutzung neuer Finanztechnologien profitieren?

Open Banking: Definition und Bedeutung

Open Banking hat viele verschiedene Aspekte, und je nach Markt und Region findet man wahrscheinlich unterschiedliche Definitionen. 

Im einfachsten Sinne ermöglicht Open Banking den Verbrauchern den Zugriff auf ihre Finanzdaten, deren Nutzung und den Nutzen daraus. 

Open Banking verändert die Art und Weise, wie Unternehmen und Privatpersonen mit Finanzdienstleistungen interagieren – wenn das Bankwesen „offen“ ist, geben die Verbraucher in erster Linie ihre ausdrückliche Zustimmung zur Weitergabe ihrer Bankdaten an Drittanbieter.

Sobald ein Verbraucher den Zugriff auf seine Daten gestattet, kann der Dritte auf diese Daten zugreifen und der Verbraucher kann von den Dienstleistungen des Dritten profitieren. Beispiele für Drittanbieterdienste sind Cash-Management-Tools (wie Spiir), Budgetierungsanwendungen, Kreditgeber und digitale Zahlungs-Apps.

Stadtlandschaft

Diese regulierten Anbieter können auf die Daten zugreifen, sie aggregieren und analysieren, um innovative neue Bankprodukte anzubieten. Sie können auch sichere Zahlungen abwickeln, indem sie sich direkt von Webdiensten oder Investmentplattformen mit der Bank des Kunden verbinden und Rechnungszahlungen leisten.

Wo ist Open Banking verfügbar?

Open Banking erfreut sich weltweit zunehmender Beliebtheit – und das aus gutem Grund!

Es ermöglicht Finanzinstituten, Start-ups und Zahlungsdienstleistern die Entwicklung neuer Services, bietet schnelle und sichere Transaktionen und ermöglicht den Kunden ein besseres Erlebnis sowie neue Möglichkeiten, ihre Daten zu nutzen, um Zugang zu neuen und bequemen Wegen der Geldverwaltung zu erhalten.  

Die zweite Zahlungsdiensterichtlinie (PSD2) der EU, die 2018 in Kraft trat, hat zum Ziel, die Integration des europäischen Zahlungsverkehrsmarktes zu erleichtern, die Effizienz zu steigern und neuen Zahlungsdienstleistern den Zugang zu ermöglichen, um den Wettbewerb zu erhöhen. Die Richtlinie verpflichtet Banken, autorisierten Dritten Zugang zu ihren Open-Banking-Anwendungsprogrammierschnittstellen (API) zu gewähren.

Mehr denn je sind die Verbraucher zu Hütern ihrer eigenen Daten geworden. Dies gibt ihnen die Kontrolle darüber, wer Zugriff auf ihre Finanzdaten hat und welche Aspekte ihrer Finanzdaten sie teilen möchten, sowie das Bewusstsein darüber, zu welchem Zweck die Daten geteilt werden. 

Durch die erweiterte Kontrolle und den besseren Zugang zu ihren persönlichen Finanzdaten werden den Verbrauchern mehr finanzielle Möglichkeiten und Chancen offenstehen, die sie zuvor nicht hatten oder kannten. Einfach ausgedrückt: Die Verbraucher verbessern ihre Finanzkompetenz. Was wiederum hoffentlich zu besseren finanziellen Entscheidungen und einem höheren Wohlbefinden führen wird.

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