Skimming |
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Sehr geehrte Karteninhaberin, sehr geehrter Karteninhaber, In der Schweiz ist es in den vergangenen Monaten zunehmend zu Betrugsfällen bei Bankomaten gekommen, zu sogenanntem "Skimming". Skimming bezeichnet das illegale Abschöpfen von Kartendaten, indem Daten heimlich von Magnetstreifen ausgelesen und auf leere Karten kopiert werden. Sind die Betrüger im Besitz des PIN Codes, können sie mit den kopierten Karten in einzelnen Ländern ausserhalb Europas illegal Geld beziehen. MasterCard setzt sich laufend für noch mehr Sicherheit im Bereich der Zahlkarten ein. Wie funktioniert Skimming? Wenn Bankkunden Geld vom Bankomaten beziehen, kopieren heimlich montierte Lesegeräte den Magnetstreifen, wenn die Karte in den Eingabeschlitz gesteckt wird. Gelegentlich kommt es auch vor, dass solche Lesegeräte bei den Türöffnern zum Vorraum der Bankfiliale installiert werden. Bei welchen Bezügen muss man sich in Acht nehmen? Insbesondere Bankomaten unterschiedlicher Banken sind betroffen. MasterCard mahnt zu folgenden Vorsichtsmassnahmen, um Skimming-Missbrauchsfälle möglichst zu verhindern: Tipps: Wie können Sie das Skimming Risiko minimieren?
Wer trägt bei Skimming-Betrug den Schaden? Nach allgemeinem Rechtsverständnis haften die Banken für die Sicherheit beim Bargeldbezug. Bei Auftreten von Skimming-Fällen übernehmen die Banken den entstandenen Schaden in der Regel, sofern der Karteninhaber seine Sorgfaltspflicht eingehalten hat. Was tut MasterCard gegen Skimming? MasterCard verbessert laufend die Sicherheit von Kredit- und Debitkarten. In Ländern, in denen die entsprechende Technologie bereits akzeptiert ist, erfolgen Bargeldbezug und das bargeldlose Bezahlen ausschliesslich über den fälschungssicheren Chip auf der Zahlkarte (z.B. in der Schweiz). MasterCard hält vorläufig zusätzlich an der Magnetstreifen-Technologie fest, damit die Konsumenten ihre Zahlkarten weiterhin weltweit als bewährtes Zahlungsmittel einsetzen können. Dank dem sogenannten Geo-Blocking von MasterCard können Banken auf Wunsch eines Kunden Zahlungen in einzelnen Ländern vorübergehend sperren, um das Skimming-Risiko weiter zu reduzieren. |
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